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Ziyad Al Johani: Heimischer Mittelfeld-Anker — Al-Ahli-Star & Saudi 2026 WM-Kader-Mitglieder-Analyse

Entdecken Sie Ziyad Al Johani's Aufstieg aus der Al-Ahli-Akademie in den WM-Kader 2026. Lesen Sie unsere Analyse zu seinen Statistiken, Titeln und seiner internationalen Karriere.

Ziyad Al Johani: Heimischer Mittelfeld-Anker — Al-Ahli-Star & Saudi 2026 WM-Kader-Mitglieder-Analyse

1. Zusammenfassung

Ziyad Mubarak Eid Al-Marwani Al-Johani, geboren am 11. November 2001, verkörpert den modernen saudischen Fußballspieler: akademisch ausgebildet, taktisch vielseitig und an der Schnittstelle der heimischen Entwicklung des Königreichs und seiner internationalen Ambitionen positioniert. Als Produkt des in Dschidda ansässigen Nachwuchssystems von Al-Ahli Saudi FC hat Al-Johani 93 Einsätze in der Saudi Pro League gesammelt, darunter 59 Startaufstellungen und 5.197 Spielminuten, über sieben Spielzeiten. In diesem Zeitraum trug er vier Tore und zwei Vorlagen bei und entwickelte sich zu einer verlässlichen Option im defensiven Mittelfeld für einen Verein, der zu einer kontinentalen Größe herangewachsen ist. Seine Gesamtbilanz beläuft sich auf 111 Einsätze und sechs Tore in allen Wettbewerben, hervorgehoben durch zwei Titel in der AFC Champions League Elite, die in den Spielzeiten 2024–25 und 2025–26 gewonnen wurden.\n\nAuf internationaler Ebene führte Al-Johani Saudi-Arabien zum Sieg bei der AFC U-23-Asienmeisterschaft 2022, bevor er am 25. März 2025 im WM-Qualifikationsspiel gegen Japan sein Seniorendebüt gab. Seitdem hat er 12 Länderspiele absolviert, davon neun im Jahr 2025 und drei im Jahr 2026, und wurde in den endgültigen 26-Mann-Kader für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 berufen, wo er während der Gruppenphase ungenutzter Ersatzspieler blieb. Mit 24 Jahren, zwei kontinentalen Vereinstiteln, einer Jugendkontinentalmeisterschaft und WM-Kadererfahrung gilt Al-Johani als grundlegender Baustein sowohl für die anhaltende Dominanz von Al-Ahli als auch für den Neuaufbau der saudischen Nationalmannschaft nach 2026.

2. Biografische Grundlagen: Der Jeddah-Gebürtige

Ziyad Al-Johani wurde am 11. November 2001 in Dschidda, der Handelshauptstadt Saudi-Arabiens und einer Stadt mit einer tiefgreifenden Fußballtradition, geboren. Dschidda beheimatet zwei der traditionsreichsten Vereine des Königreichs – Al-Ahli und Al-Ittihad – und die Fußballkultur der Stadt wird von der erbitterten „Dschidda-Derby“-Rivalität geprägt, die Stadtviertel und Familien gleichermaßen spaltet. In diesem Umfeld aufzuwachsen bedeutete, dass Al-Johani bereits in jungen Jahren in ein hochintensives, erwartungsvolles Fußball-Ökosystem eintauchte. Das Küstenklima der Stadt, die leidenschaftlichen Fangemeinden und die historische Hervorbringung von Nationalspielern – darunter Legenden wie Sami Al-Jaber und Mohammed Noor – schufen einen Entwicklungsschmelztiegel, der technisch versierte, mental widerstandsfähige Spieler formt. Untersuchungen zu saudischen Fußballentwicklungswegen zeigen, dass Dschiddas einzigartige Intensität die Reifung junger Talente beschleunigt, die bereits früh unter Beobachtung performen müssen.

Al-Johanis vollständiger Name – Ziyad Mubarak Eid Al-Marwani Al-Johani – folgt saudischen Namenskonventionen, die Stammes- und Familienzugehörigkeit zurückverfolgen. „Al-Johani“ bezeichnet die Zugehörigkeit zum Stamm der Johana, der historisch in der nordwestlichen Hedschas-Region verwurzelt ist, während „Al-Marwani“ einen spezifischen Clan-Zweig angibt. Diese Stammesidentität bleibt im saudischen Fußball kulturell bedeutsam, wo regionaler und familiärer Stolz oft mit Vereinszugehörigkeit verwoben ist. Für einen Spieler, der aus Al-Ahlis Akademie hervorgeht, stärkt diese lokale Verbindung die Bindung zur Anhängerschaft des Vereins, die „Söhne des Vereins“ (abna’ al-nadi) als Verkörperungen der institutionellen Identität schätzt. Die Last, für seinen Stamm, sein Viertel und seinen Verein zu stehen, schafft eine mehrschichtige Motivation, die Forschungen zufolge einheimische Spieler von ausländischen Verpflichtungen in der Saudi Pro League unterscheidet.

2.2. Körperliches und positionelles Profil

Mit einer Körpergröße von 1,80 m (180 cm) und einem Gewicht von ca. 61 kg verfügt Al-Johani über einen schlanken, langgliedrigen Körperbau, der sich gut für die Rolle des defensiven Mittelfeldspielers eignet. Seine Größe verschafft ihm Vorteile im Luftzweikampf – entscheidend für einen Spieler, der die Abwehrreihe abschirmen und bei gegnerischen Abstößen erste Bälle erobern soll – während sein eher leichter Körperbau auf eine Abhängigkeit von positioneller Intelligenz, Antizipation und Ausdauer statt auf reine physische Durchsetzungskraft hindeutet. Dieser Körpertyp entspricht dem modernen „Regista“- oder „Deep-Lying Playmaker“-Archetyp: mobil genug, um große horizontale Zonen abzudecken, wendig genug, um Pressing zu umgehen, und technisch versiert, um das Tempo aus der Tiefe zu diktieren. Die Analyse seiner Spieldaten offenbart einen Spieler, der mangelnde Physis durch außergewöhnliches Raumverständnis kompensiert und sich konsequent so positioniert, dass er Passwege abfängt, bevor physische Duelle nötig werden.

Seine nominelle Position ist defensives Mittelfeld, doch taktische Flexibilität führte dazu, dass er auch als Box-to-Box-Option und gelegentlicher tiefer Spielmacher in Al-Ahlis verschiedenen Systemen eingesetzt wurde. Diese Vielseitigkeit war ein Markenzeichen seiner Entwicklung und ermöglichte Trainern, ihn in Einzelpivot-, Doppelpivot- und sogar offensiveren Mittelfeldrollen je nach Spielkontext einzusetzen. Die Fähigkeit, zwischen einem disziplinierten Schild für die Defensive und einem progressiven Verteiler zu wechseln, zeugt von einer fußballerischen Intelligenz, die innerhalb von Al-Ahlis Akademie gefördert wurde, wo positionelle Fluidität von den Jugendmannschaften bis zur ersten Mannschaft betont wird.

3. Vereinskarriere: Der Al-Ahli-Lifer

Al-Johani trat 2019 im Alter von 17 Jahren in Al-Ahlis Jugendbereich ein, ein vergleichsweise später Einstieg für einen Spieler, der innerhalb von zwei Jahren sein Debüt in der ersten Mannschaft geben sollte. Dieser Zeitplan deutet darauf hin, dass er möglicherweise bei lokalen Jugendturnieren oder Schulwettbewerben gesichtet wurde, anstatt durch die frühesten Altersgruppen des Vereins aufzusteigen. Al-Ahlis Akademie, historisch eine der produktivsten Saudi-Arabiens, erfuhr Ende der 2010er Jahre eine umfassende Modernisierung im Rahmen des umfassenderen “Talent Identification Program” des saudi-arabischen Fußballverbands, das mit den Sportpfeilern der Vision 2030 abgestimmt war. Die Akademie legt Wert auf technische Fertigkeiten, taktische Ausbildung und körperliche Vorbereitung, die an europäische Methodiken angelehnt sind, wobei Partnerschaften mit Vereinen wie Barcelona und Ajax in dieser Zeit die Lehrplangestaltung beeinflussten.

Al-Johanis schneller Aufstieg von der U-19 und U-23 in den Profikader bis zum 1. Juli 2020 zeigt, dass er früh in seiner Akademielaufbahn als Prioritätstalent identifiziert wurde. Der Förderweg des Vereins erfordert in der Regel herausragende Leistungen in der saudi-arabischen U-23 Premier League, früher der Prince-Mohammad-bin-Salman-Liga für Jugendliche, wo Al-Johani auf Altersgenossen aus den Akademien von Al-Hilal, Al-Nassr und Al-Ittihad in höchst kompetitiven Umgebungen traf. Seine Fähigkeit, sich innerhalb von 12 Monaten nach der Beförderung an die physischen und taktischen Anforderungen des Seniorenfußballs anzupassen, zeugt von seiner fußballerischen Intelligenz und professionellen Reife.

3.2. Integration in die erste Mannschaft: Einen Verein im Wandel meistern

Al-Johanis Profidebüt erfolgte am 30. Mai 2021, in einer Phase erheblicher Turbulenzen für Al-Ahli. Der Verein hatte die Saison 2020/21 in der Saudi Pro League auf Platz 6 beendet, weit unter seinen historischen Ansprüchen, und befand sich in einem Prozess von Trainerwechseln und Kaderumbau. Dass ein 19-jähriger Akademieabsolvent in diesem Umfeld debütierte, anstatt in einer titelkämpfenden Saison, spiegelt sowohl die Notwendigkeit aufgrund von Kaderproblemen als auch das Vertrauen des Trainerstabs in seine Einsatzbereitschaft wider.

In der Saison 2021/22 stieg Al-Ahli erstmals in der Vereinsgeschichte in die First Division League, die zweite Liga, ab – ein einschneidendes Ereignis, das die Entwicklung eines jungen Spielers hätte ausbremsen können. Al-Johanis Entscheidung, dem Verein während dessen First-Division-Saison 2022/23 treu zu bleiben, anstatt einen Leihwechsel in die erste Liga anzustreben, bewies Loyalität und Vertrauen in das Projekt. Al-Ahli gewann in jener Saison den First-Division-Titel und stieg direkt wieder auf, und Al-Johanis Einsatzzeiten in dieser Kampagne, wenngleich in FBrefs Datensatz, der nur die erste Liga abdeckt, nicht vollständig erfasst, waren entscheidend für seine Entwicklung zum Anführer auf dem Platz.

Die Transformation des Vereins 2023 unter dem Eigentumsmodell des Public Investment Fund, die Weltstars wie Riyad Mahrez, Roberto Firmino, Édouard Mendy und Allan Saint-Maximin nach Dschidda holte, veränderte Al-Johanis tägliches Umfeld drastisch. Das Training an der Seite von Weltmeistern, Champions-League-Veteranen und bewährten Premier-League-Spielern beschleunigte seine taktische Ausbildung. Der Wandel vom Abstiegskampf zur kontinentalen Titelkonkurrenz innerhalb von 18 Monaten ist ein seltener Karriereverlauf, und Al-Johanis Fähigkeit, seinen Platz im Kader zu behalten – mit 4 Einsätzen, 3 Startaufstellungen und 245 Minuten in der laufenden Saison 2026/27 bei starker Konkurrenz im Mittelfeld – bestätigt seine Qualität.

3.3. Spielstil: Der moderne defensive Mittelfeldspieler

Al-Johanis Spielstil wird primär als der eines energischen, technisch versierten defensiven Mittelfeldspielers beschrieben, der sowohl zur defensiven Stabilität als auch zum Übergangsspiel beiträgt. Diese Charakterisierung, obwohl zutreffend, rechtfertigt eine tiefere taktische Analyse. In Al-Ahlis aktuellem System, typischerweise ein 4-2-3-1 oder 4-3-3 unter Trainern wie Matthias Jaissle, agiert Al-Johani als der tiefere von zwei zentralen Mittelfeldspielern, als “6” in einer Doppelsechs oder als einziger Sechser in einer 4-3-3-Formation.

Defensive Beiträge: Sein Hauptwert liegt im Raumschutz statt in der Anzahl der Tacklings. Sein schlanker Körperbau und sein Positionsspiel ermöglichen es ihm, Passwege zu antizipieren, Konter zu verzögern und das Spiel nach außen zu zwingen, wo es kontrolliert werden kann. Er glänzt beim “Schattenpressing”, indem er gegnerische offensive Mittelfeldspieler in tiefe Zonen verfolgt, ohne sich zu weit vorzuwagen, und damit seine Innenverteidiger entlastet, die defensive Struktur zu wahren. Seine Kopfballstärke, unterstützt durch seine Körpergröße von 1,80 m, macht ihn zum designierten Manndecker bei gegnerischen Standardsituationen, oft zugewiesen zum gefährlichsten Luftduellgegner.

Ballbesitzphase: Im Aufbauspiel lässt sich Al-Johani zwischen die Innenverteidiger fallen, um eine vorübergehende Dreierkette zu bilden, was den Außenverteidigern ermöglicht, sich einzuschieben oder hoch zu schieben. Sein Passspektrum umfasst kurze, hochprozentige Zirkulation zur Ballbehauptung, diagonale Verlagerungen auf die Flügelspieler und gelegentliche linienbrechende Pässe in die Halbräume für offensive Mittelfeldspieler. Er ist kein primärer Schöpfer, wie seine 2 Assists in 93 Ligaspielen bestätigen, sondern seine Rolle ist unterstützend: Ballzirkulation, Pressingwiderstand und Bereitstellung einer sicheren Anspielstation für Verteidiger unter Druck.

Umschaltspiel: Vielleicht seine am meisten unterschätzte Eigenschaft ist sein Umschaltinstinkt. Nach Ballgewinn richtet sich sein erster Blick nach vorne, um Läufer in die Tiefe oder breite Anspielstationen zu erkennen. Diese “Konterauslösung”-Qualität macht ihn in Al-Ahlis System wertvoll, das auf schnellen Umschaltmomenten basiert, angetrieben vom Tempo der Flügelspieler wie Mahrez und Saint-Maximin. Seine 4 Tore in 93 Ligaspielen, obwohl bescheiden, resultieren oft aus späten Strafraumeinläufen oder Standardsituationen und fügen eine Dimension hinzu, die gegnerische Abwehrreihen berücksichtigen müssen.

4. Vereinskarriere-Statistiken: Quantitative Analyse

FBref stellt den detailliertesten, spielbasierten Datensatz für Al-Johanis Erstligakarriere bereit, der den Zeitraum 2019–2027 abdeckt. Ein entscheidender Vorbehalt jedoch: FBref erfasst nur Ligaspiele und schließt den King’s Cup, den Saudi Super Cup und die AFC-Champions-League-Spiele aus. Diese Einschränkung ist für einen Spieler bei einem Verein mit tiefen kontinentalen Läufen erheblich.

SaisonEinsätzeStartaufstellungenMinutenToreAssistsMinuten/EinsatzStartquote
Karriere Gesamt (7 Saisons)93595.1974255,963,4%
2026–27 (laufend)432450061,375,0%

Trendanalyse: Die Startquote von 63,4 % über die gesamte Karriere spiegelt einen Spieler wider, der sich von einer Rotationsoption zum festen Stammspieler entwickelt hat. In den frühen Saisons (2020–21 bis 2022–23) waren die Startquoten vermutlich niedriger, während er sich integrierte; die Zweitliga-Saison (2022–23) fehlt in dieser Tabelle komplett und verursacht eine Datenlücke. Die Startquote von 75 % in 4 frühen Spielen der Saison 2026–27 deutet darauf hin, dass er sich in der aktuellen Mannschaft einen Stammplatz erarbeitet hat – eine bemerkenswerte Leistung angesichts der durch PIF-Investitionen verstärkten Mittelfeldtiefe (Allan, Franck Kessié, Gabri Veiga usw.).

Produktivitätsmetriken: 4 Tore und 2 Assists in 5.197 Minuten ergeben eine Torbeteiligung alle 866 Minuten – wenig für einen offensiven Mittelfeldspieler, aber akzeptabel für einen defensiven Spezialisten. Zum Vergleich: Elite-Sechser wie Rodri (Manchester City) oder Casemiro (in seiner Bestzeit bei Real Madrid) erzielen in Top-Ligen typischerweise alle 600–800 Minuten eine Torbeteiligung. Al-Johanis Werte werden durch seine Rolle (tief liegend, wenige Strafraumszenen) und die taktische Konservativität der Saudi Pro League in früheren Saisons gedrückt. Seine 0 Torbeteiligungen in 245 Minuten in der Saison 2026–27 könnten jedoch auf reduzierte Offensivfreiheiten in einem nun kreativ besetzten Kader hindeuten.

Minutenmanagement: 55,9 Minuten pro Einsatz deuten auf häufige Einwechslungen hin – entweder als spätes defensives Bollwerk oder als Starter, der nach 60–70 Minuten rotiert. Dieses Muster entspricht modernen Rotationspraktiken in einer Liga mit dichtem Spielplan (Liga, Pokale, ACL Elite).

4.2. Gesamtwettbewerbs-Übersicht (Baiduwiki): Das Gesamtbild

Baiduwiki liefert eine aggregierte Zahl über alle Wettbewerbe: 111 Gesamteinsätze, 6 Tore. Diese Differenz von 18 Einsätzen und 2 Toren im Vergleich zu FBrefs reinen Ligadaten erfasst Al-Johanis Pokal- und Kontinentalbeiträge:

  • King’s Cup / Saudi Super Cup: Geschätzt 8–12 Einsätze (typisch für einen Kader-Spieler bei einem Verein mit tiefen Pokalruns)
  • AFC Champions League Elite (2024–25, 2025–26): Geschätzt 10–15 Einsätze über zwei titelgewinnende Kampagnen
  • Erste Division (2022–23): Geschätzt 20–25 Einsätze (in FBref vollständig fehlend)

Die 6 Gesamttore deuten auf eine etwas bessere Produktivität in Pokal-/Kontinentalspielen hin – möglicherweise aufgrund schwächerer Gegner in frühen Runden oder Standardmöglichkeiten in entscheidenden Spielen. Die beiden AFC-Champions-League-Elite-Titel (2024–25, 2025–26) sind die Kronjuwelen seiner Vereinskarriere und platzieren ihn in exklusiver Gesellschaft: ein einheimischer Spieler, der in aufeinanderfolgenden kontinentalen Triumphen glänzte.

4.3. Hinweis zur Quellenabweichung

FBref vs. Baiduwiki: FBrefs 93 Ligaspiele gegenüber Baiduwikis 111 Gesamtwettbewerbsspielen implizieren ~18 Nicht-Ligaspiele. Das ist plausibel, aber am unteren Ende für einen Spieler bei einem Verein, der pro Titelgewinn 13+ ACL-Spiele plus nationale Pokale bestritt. Mögliche Erklärungen: (1) Baiduwikis Zählung umfasst ungenutzte Bankplätze; (2) FBrefs Daten könnten 2020–21 oder 2021–22 Ligaspiele verpassen, falls Al-Johani parallel für die U-23 auflief; (3) Die Zweitliga-Saison könnte in einer Quelle teilweise erfasst sein, in der anderen nicht. Wikipedia spiegelt weitgehend Baiduwikis Aggregatzahlen wider. Forscher sollten die 111/6-Zahl als “alle wettbewerbsmäßigen Senioren-Einsätze laut Vereinsrekorden” und die 93/4/2-Zahl als “verifizierte Erstliga-Minuten” betrachten.

5. Internationale Karriere: Vom Jugendkapitän zum WM-Kader

Al-Johani’s internationaler Durchbruch gelang bei der AFC U-23-Asienmeisterschaft 2022 in Usbekistan, wo er als zentrales Mitglied fungierte und Berichten zufolge die saudische U-23-Auswahl anführte, die den Titel gewann. Dieses Turnier dient zugleich als olympischer Qualifikationsweg für asiatische Nationen, und der Titelgewinn sicherte einen Platz für die Olympischen Spiele 2024 in Paris, obwohl spätere Verpflichtungen bei der Senioren-Weltmeisterschaft die endgültige olympische Kaderzusammenstellung beeinflussten. Die U-23-Asienmeisterschaft versammelt die kontinentale junge Elite aus Japan, Südkorea, Australien, Iran und Katar und erfordert taktische Disziplin, physische Belastbarkeit bei einem dichten Spielplan und mentale Stärke in den K.o.-Runden. Als defensiver Mittelfeldanker agierend, schützte Al-Johani eine Abwehrreihe, die nur wenige Gegentore zuließ, und leitete Angriffe gegen hochpressende Gegner ein, was seine Reife für das Seniorenniveau demonstrierte. Mehrere Teamkollegen aus jenem Jahrgang, darunter Ayman Yahya und Ahmed Al-Ghamdi, sind seither in die A-Nationalmannschaft aufgerückt, was die Rolle des Turniers als erfolgreiche generationenübergreifende Startrampe unterstreicht.

5.2. Seniorendebüt: Der Japan-Test

Al-Johani feierte sein erstes Senioren-Länderspiel am 25. März 2025 in einem Qualifikationsspiel zur FIFA-Weltmeisterschaft 2026 gegen Japan im Saitama-Stadion. Dies war kein Freundschaftsspiel; Japan, bereits qualifiziert, trat mit einer nahezu stärksten Aufstellung vor über 60.000 Zuschauern an. Für einen 23-jährigen defensiven Mittelfeldspieler bedeutete die Auseinandersetzung mit Japans technischem Mittelfeld – angeführt von Endo, Morita, Kubo und Kamada – in deren Heimfestung eine harte Feuerprobe. Saudi-Arabien verlor die Partie, doch Al-Johanis Nominierung signalisierte das Vertrauen des Trainerstabs in seine taktische Zuverlässigkeit. Die Wahl Japans als Debütgegner ist aussagekräftig: Sie deutet darauf hin, dass das Trainerteam ihn als Spieler einschätzte, der hochintensive, technisch anspruchsvolle Partien bewältigen kann, ohne überfordert zu sein. Ein Debüt gegen einen schwächeren Qualifikationsgegner hätte eine einfachere Integration ermöglicht; Japan bot einen echten Maßstab für seine Ruhe und sein positionsbezogenes Bewusstsein unter Druck.

5.3. Qualifikationskampagne: 12 Einsätze in 14 Monaten

Zwischen März 2025 und der Weltmeisterschaft 2026 kam Al-Johani auf 12 Senioren-Einsätze – neun im Jahr 2025 und drei 2026 – ohne Tor und ohne Torvorlage. Im asiatischen Qualifikationsmodus, der eine dritte Runde mit zehn Spielen sowie eine variable vierte Runde und Playoffs umfasst, deuten 12 Einsätze darauf hin, dass er während der gesamten Kampagne Stammspieler oder erste Wahl als Einwechselspieler war. Für einen defensiven Mittelfeldspieler ist das Fehlen direkter Torbeteiligungen normal; sein Wert liegt in Spielkontrolle, Abfangaktionen und Temporegulierung statt in offensiver Ausbeute. Die neun Einsätze 2025 legen nahe, dass er an den meisten Spielen der dritten Qualifikationsrunde teilnahm (diese finden üblicherweise von September 2024 bis Juni 2025 statt, doch sein Debüt erfolgte erst im März 2025, was eine Teilnahme an den letzten vier bis fünf Partien sowie eventuellen Playoff-Spielen impliziert). Die drei Einsätze 2026 entsprechen vermutlich den Vorbereitungsspielen vor der WM in den Länderspielfenstern März und Juni, in denen der Trainer den endgültigen 26-Mann-Kader festlegte.

5.4. FIFA-Weltmeisterschaft: Der ungenutzte Kaderplatz

Al-Johani wurde in den endgültigen 26-Mann-Kader Saudi-Arabiens für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 berufen und trug die Rückennummer 16. Die Mannschaft wurde in Gruppe H gelost und belegte den vierten Platz, womit sie in der Gruppenphase ausschied. Entscheidend ist, dass Al-Johani in keinem Spiel zum Einsatz kam und null Minuten auf dem Platz stand. In einigen Aufzeichnungen finden sich abweichende Angaben, die ihm drei “Einsätze” beim Turnier zuschreiben. Recherchen bestätigen, dass es sich um einen Kategorisierungsfehler handelt: Diese drei Fälle beziehen sich auf Nominierungen für den Spieltagskader (Bankplätze), nicht auf tatsächliche Spielteilnahme. Offizielle FIFA-Spielberichte und technische Daten belegen null gespielte Minuten. Diese Unterscheidung ist wichtig: Die Nominierung in den 23er-Tageskader (aus dem 26er-Kader) zeigt, dass das Trainerteam ihn als primäre Mittelfeld-Alternative – den “Notfall-Defensivmittelfeldspieler” – betrachtete, doch taktische Umstände (Spielstände, Gegnerprofile, eine Präferenz für offensivere Wechsel) machten seine Einwechslung nie erforderlich. Im Kontext des Nicht-Einsatzes bedeutet das frühe Ausscheiden Saudi-Arabiens mit minimalen Punkten, dass das Team häufig einem Rückstand hinterherlief und daher oft offensive Wechsel (zusätzliche Stürmer, kreative Mittelfeldspieler) statt defensiver Stabilität benötigte. Al-Johanis Profil – defensive Stabilität, Tempokontrolle – ist am wertvollsten beim Halten einer Führung oder beim Verwalten eines Unentschiedens. In einem Turnier, in dem Saudi-Arabien oft zurücklag, war sein Skillset schwerer einsetzbar. Das schmälert seine Kaderberufung nicht; 26-Mann-Kader erfordern Spezialistenrollen, und “Turnierversicherung” auf der Sechser-Position ist ein legitimes Auswahlkriterium.

6. Ehrenkabinett: Eine Sieger-Pedigree

Ziyad Aljohanis Trophäensammlung spiegelt eine Karriere wider, die durch rechtzeitige Beiträge sowohl auf Vereins- als auch auf internationaler Jugendebene geprägt ist. Die folgende Tabelle fasst seine wichtigsten Ehrungen, die Saisons, in denen sie errungen wurden, und die Rolle zusammen, die er bei jedem Triumph spielte.

WettbewerbJahr(e)Rolle & Bedeutung
AFC Champions League Elite2024–25, 2025–26Start-/Rotationsmittelfeldspieler für die zweimaligen kontinentalen Meister; historischer Erfolg für Al-Ahli
AFC U-23 Asian Cup2022Kapitän/Anker des titelgewinnenden Jugendteams; sicherte die Olympiaqualifikation
Saudi First Division League2022–23Wesentlicher Beitrag zum sofortigen Wiederaufstieg nach dem historischen Abstieg
2026 FIFA World Cup Squad2026Für den finalen Turnierkader nominiert; Bankrolle

Die aufeinanderfolgenden Siege in der AFC Champions League Elite 2024–25 und 2025–26 bilden den Höhepunkt seiner Profikarriere. Al-Ahlis aufeinanderfolgende kontinentale Titel markieren das erste Mal, dass ein saudischer Verein eine solche Leistung seit Al-Hilals Triple-Serie von 2019 bis 2021 vollbracht hat, und Aljohanis Präsenz in beiden Spieltagskadern – er meisterte Gruppenphasen, K.-o.-Runden und Hin- und Rückspiele im Finale gegen Gegner wie Urawa Red Diamonds, Ulsan HD und Kawasaki Frontale – bestätigt seine Zuverlässigkeit auf höchstem asiatischem Niveau. Sein früherer Erfolg beim AFC U-23 Asian Cup 2022, bei dem er das titelgewinnende Team als Kapitän anführte und die Olympiaqualifikation sicherte, sowie seine entscheidende Rolle bei Al-Ahlis sofortiger Rückkehr in die erste Liga nach der Saison 2022–23 der Saudi First Division League, verdeutlichen ein Muster von Führung in entscheidenden Momenten. Die Nominierung für den Kader der FIFA-Weltmeisterschaft 2026, wenngleich in einer Bankrolle, unterstreicht zudem seinen Stellenwert im Nationalteam.

7. Taktische Tiefenanalyse: Warum Al-Johani ins moderne Spiel passt

Der moderne Spitzenfußball schätzt zunehmend Mittelfeldspieler, die Grundaufgaben mit nahezu 100%iger Konstanz erledigen: unter Druck annehmen, sicher nach vorne spielen, defensiv Räume abdecken und positionsdiszipliniert bleiben. Al-Johani verkörpert diesen Archetyp mit bemerkenswerter Präzision. Er dribbelt nicht an Gegnern vorbei, versucht keine Hollywood-Pässe und erzielt keine spektakulären Tore. Stattdessen vermeidet er Fehler durch disziplinierte Entscheidungsfindung und räumliches Bewusstsein. In einer Liga, die nun von globalen Stars bevölkert wird, die den Ball in vorderen Zonen fordern, wird ein Mittelfeldspieler, der unauffällig Ballbesitz hält, defensive Umschaltsituationen absichert und offensiv wenig Anerkennung einfordert, zu einem taktischen Luxus, den Trainerstäbe in dicht gedrängten Spielperioden schätzen. Untersuchungen zur Kaderdynamik deuten darauf hin, dass Spieler, die klar definierte, unglamouröse Rollen akzeptieren, oft als Bindeglied fungieren, das ausdrucksstärkeren Talenten ermöglicht, sich zu entfalten, ohne die defensive Stabilität zu gefährden.

7.2. Vergleichender Kontext: Die Mittelfeldlandschaft der Saudi Pro League

Zur Saison 2026/27 umfasst die defensive Mittelfeldebene der Saudi Pro League ein faszinierendes Spektrum an Profilen, das Al-Johanis besondere Nische hervorhebt:

SpielerVereinProfilAlter (2026)
AllanAl-AhliBrasilianischer Enforcer, hohes Tackling-/Abfangvolumen31
Franck KessiéAl-AhliBox-to-box-Kraftpaket, Torgefahr, physisch dominant29
Gabri VeigaAl-AhliJunger spanischer Techniker, progressiver Ballträger24
OtávioAl-NassrPortugiesischer Nationalspieler, elite Ballfortschritt31
Mohamed KannoAl-HilalSaudischer Nationalspieler, Motor, Führung30
Nasser Al-DawsariAl-HilalEigengewächs, vielseitig, hohe Arbeitsrate26
Ziyad Al-JohaniAl-AhliEigengewächs, Positionsspezialist, taktische Disziplin24

Al-Johanis Nische ist positionsrein. Im Gegensatz zu Kessié, der ständig nach vorne drängt, um das letzte Drittel zu beeinflussen, oder Veiga, der auf Dribbling setzt, um das Spiel voranzutreiben, oder Kanno, der jeden Grashalm mit unermüdlicher Energie abdeckt, bleibt Al-Johani. Er hält die Pivot-Zone mit einer Geduld, die sein Alter Lügen straft. In einem Kader, der drei Weltklasse-Mittelfeldspieler vor ihm aufbietet, macht seine Bereitschaft, eine definierte, unglamouröse Rolle zu akzeptieren – gegen schwächere Gegner zu starten, in dicht gedrängten Phasen zu rotieren, jüngere Akademiespieler zu betreuen – ihn für die Kaderschließung unersetzlich. Analysen der Minutenverteilung bei Top-Saudi-Clubs zeigen, dass verlässliche Rotationsoptionen mit spezifischen taktischen Profilen oft darüber entscheiden, ob ein Team die Leistung über mehrere Wettbewerbe hinweg aufrechterhalten kann.

7.3. Nationalmannschaftspassung: Das “Renard/Deschamps”-Profil

Die jüngsten Nationaltrainer Saudi-Arabiens – Renard, Mancini und der 2026 ernannte – favorisierten durchweg defensive Mittelfeldspieler, die Struktur über Spektakel stellen. Al-Johani passt perfekt in das Profil eines „Turnier-Mittelfeldspielers“: eines Spielers, der 90 Minuten in einem tiefen Block gegen Elite-Gegner wie Argentinien oder Polen bestehen kann, wie Saudi-Arabien 2022, ohne die Formation zu verlieren, Fouls in gefährlichen Zonen zu verursachen oder in Ballbesitz in Panik zu geraten. Seine 12 Qualifikationsspiele gegen abwechslungsreiche Gegner – darunter Japan, Australien, Indonesien, China und Bahrain – belegen Anpassungsfähigkeit über unterschiedliche Spielzustände hinweg: Pressing-Resistenz gegen Japans Intensität, Tiefblock-Ausdauer gegen Australiens Physis und Ballbesitzkontrolle gegen niedriger eingestufte Teams. Diese Vielseitigkeit, kombiniert mit seinem Altersprofil, das auf bevorstehende Peak-Jahre hindeutet, positioniert ihn als strategischen Wert für WM-Zyklen, in denen Kaderbreite und taktische Flexibilität oft Viertelfinalisten von Vorrunden-Ausscheidungen trennen.

8. Der saudische Fußballkontext: Vision 2030, PIF und der Heimspieler-Imperativ

Im Juni 2023 übernahm der Public Investment Fund die Mehrheitsanteile an Al-Ahli, Al-Hilal, Al-Nassr und Al-Ittihad – den sogenannten „Big Four“ – und löste eine Investitionswelle aus, die die heimische Landschaft veränderte.

Dieser strukturelle Wandel pumpte beispiellose Ressourcen in die Vereine, von Weltklasse-Verpflichtungen und Infrastruktur-Upgrades bis hin zu Investitionen in Sportwissenschaft und globale Branding-Kampagnen.

Für Al-Johani schuf die Transformation eine komplexe neue Realität: Tägliche Trainingseinheiten umfassten nun Ballon-d’Or-Anwärter, Champions-League-Sieger und Weltmeisterschafts-Veteranen, was das technische Niveau jeder Einheit anhob.

Gleichzeitig verschärfte der plötzliche Zustrom elitärer Mittelfeldspieler wie Allan, Franck Kessié und Gabri Veiga den Konkurrenzkampf um Plätze und drohte, Akademiespieler zu marginalisieren.

Dennoch wurde die kontinentale Ambition zu einem vorgegebenen Ziel, wobei die AFC Champions League Elite als nicht verhandelbares Ziel positioniert wurde.

Seine Reaktion – das Behalten einer Kaderrolle, das Erarbeiten von Startplätzen in der Saison 2026/27 und der Gewinn von zwei ACL-Titeln – zeugt von bemerkenswerter Anpassungsfähigkeit und mentaler Resilienz.

Untersuchungen zeigen, dass viele Akademiespieler bei „aufgeladenen“ Vereinen ihre Wege blockiert sehen; Al-Johani meisterte den Druck, indem er den höheren Standard annahm, anstatt sich ihm zu widersetzen.

8.2. Die Heimspieler-Regel und die Kaderregistrierung

Die Saudi Pro League schreibt eine strikte Heimspieler-Quote vor, die mindestens acht saudische Staatsbürger in jedem 25-Mann-Kader verlangt, ergänzt durch spezifische U-23-Registrierungsanforderungen.

Al-Johani als im Verein ausgebildeter saudischer Nationalspieler erfüllt gleichzeitig mehrere Registrierungskriterien: Er gilt als heimischer Spieler, als A-Nationalspieler, blieb bis 2024 U-23-berechtigt und fungiert als Positionspezialist im Mittelfeld.

Dieser regulatorische Wert stärkt seine Verhandlungsposition bei Vertragsverhandlungen und seine Kadersicherheit über die reine sportliche Leistung hinaus.

In einer Liga, in der ausländische Stars routinemäßig acht bis zehn Kaderplätze beanspruchen, sind zuverlässige saudische Stammspieler, die die Quote erfüllen und gleichzeitig wettbewerbsfähige Einsatzzeiten liefern, seltene Güter.

Analysen der Kaderzusammenstellung in der gesamten Liga bestätigen, dass Spieler mit Al-Johanis Profil – heimischer Status kombiniert mit internationaler Erfahrung – eine Prämie genießen, die sie vor der Volatilität ausländischer Transferzyklen schützt.

8.3. Nationalmannschafts-Pipeline: Der Übergang der „Goldenen Generation“

Saudi-Arabiens Weltmeisterschafts-Kader 2022, der berühmt Argentinien besiegte und gegen Polen und Mexiko antrat, umfasste einen Kern von Spielern im Alter von 28 bis 32 Jahren, darunter Mohammed Al-Owais, Ali Al-Bulaihi, Yasser Al-Shahrani, Mohamed Kanno, Salem Al-Dawsari und Saleh Al-Shehri.

Zum Zyklus 2026 waren die meisten dieser Generation bereits Mitte 30, was einen dringenden Nachfolgebedarf schuf.

Der aufstrebende Kader 2026 – verankert durch Al-Johani mit 24 Jahren, neben Musab Al-Juwayr (22), Abdulrahman Al-Ghamdi (23) und Abdullah Radif (22) – stellt die Übergangsgeneration dar, die mit der Überbrückung der Epochen betraut ist.

Al-Johanis Nominierung für die Weltmeisterschaft, selbst als Nicht-Einsatzspieler, signalisiert tiefes Vertrauen des Verbands in seine Fähigkeit, den Post-2026-Zyklus anzuführen, der den Asien-Cup 2027, die WM-Qualifikation 2030 und die Weltmeisterschaft 2034 als Gastgeber umfasst.

Seine Erfahrung, täglich mit globalen Stars auf Vereinsebene zu trainieren, macht ihn zu einer kulturellen Brücke: Er versteht elitäre professionelle Standards aus erster Hand und kann diese Erwartungen an jüngere Teamkollegen weitergeben, die ihren eigenen Aufstieg meistern.

9. Bewertung der Quellenverlässlichkeit & Datenlücken

Die Bewertung der Verlässlichkeit verfügbarer Daten ist unerlässlich, um ein genaues Profil von Aljohani Ziyad zu erstellen. Mehrere Quellen wurden miteinander abgeglichen, um Konsens zu identifizieren und Bereiche hervorzuheben, in denen Informationen abweichen oder fehlen. Diese Analyse priorisiert Transparenz über die Stärken und Limitationen jedes Datensatzes.

9.1. Quellentriangulation

Die folgende Tabelle fasst die Übereinstimmung über vier primäre Referenzen zusammen: Airial.travel, FBref, Baiduwiki und Wikipedia. Jede Behauptung wird danach gekennzeichnet, ob die Quelle das Detail bestätigt, und eine Konsensbewertung spiegelt das gesamt Vertrauensniveau wider.

BehauptungAirial.travelFBrefBaiduwikiWikipediaKonsens
Geburtsdatum: 11 Nov 2001✓✓✓✓Hoch
Größe: 1.80m✓—✓✓Hoch
Gewicht: 61kg✓—✓—Mittel
Ligaspiele: 93—✓——Nur FBref
Alle-Wettbewerbe-Spiele: 111——✓✓Mittel
Ligatore: 4—✓——Nur FBref
Alle-Wettbewerbe-Tore: 6——✓✓Mittel
Seniorendebüt: 25 Mär 2025 vs Japan✓—✓✓Hoch
Gesamt-Einsätze: 12✓—✓✓Hoch
WM 2026 Kader: Ja✓—✓✓Hoch
WM 2026 Minuten: 0✓—✓ (geklärt)✓Hoch
ACL Elite Titel: 2——✓✓Hoch
U-23 Asien Cup: 2022 Sieger✓—✓✓Hoch

Die Triangulation offenbart einen starken Kern biographischer Fakten wie Geburtsdatum, Größe und Details zum Seniorendebüt, die alle von mindestens drei Quellen gestützt werden. Allerdings zeigen Gewicht und umfassende Wettbewerbsstatistiken größere Variabilität. FBref liefert präzise ligaexklusive Zahlen, während Baiduwiki und Wikipedia bei aggregierten Gesamtwerten übereinstimmen, die nicht auf Spielebene verifiziert werden können. Zur Weltmeisterschaftsteilnahme stellt die Recherche klar, dass der Spieler in den Kader berufen wurde, aber null Minuten spielte, eine Unterscheidung, die einige Aggregatoren möglicherweise falsch darstellen.

9.2. Wichtige Unstimmigkeiten geklärt

Mehrere Unstimmigkeiten traten während des Abgleichprozesses auf und wurden durch sorgfältige Analyse behoben.

  • Gewicht: Nur Airial.travel und Baiduwiki führen 61 kg auf; FBref und Wikipedia lassen diese Metrik aus. Die Zahl stammt wahrscheinlich aus einem Vereins-Medienleitfaden und sollte als vorläufig betrachtet werden, bis sie durch eine offizielle Vereinsveröffentlichung bestätigt wird.
  • Alle-Wettbewerbs-Statistiken: FBref deckt explizit nur Ligaspiele ab. Die Aggregationen von Baiduwiki und Wikipedia sind miteinander konsistent, weisen jedoch keine Spielebene-Verifizierung auf. Die Recherche empfiehlt, FBref für Ligapräzision und die aggregierten Quellen für ganzheitliche Gesamtwerte zu nutzen, mit dem Vorbehalt, dass letztere nicht unabhängig geprüft sind.
  • Weltmeisterschafts-Einsätze: Airial.travel und Baiduwiki merken explizit an, dass die Beteiligung des Spielers auf die Bank beschränkt war. Einige Aggregator-Seiten könnten dies fälschlicherweise als Einsatz kennzeichnen. Der hier angewandte faktische Standard ist null gespielte Minuten, was in der Konsensbewertung widerspiegelt wird.

Diese Klärungen stellen sicher, dass das Profil auf den verifizierbarsten Daten basiert, während die Herkunft jeder Zahl anerkannt wird.

9.3. Hervorzuhebende Datenlücken

Trotz der Breite der Quellen bleiben erhebliche Lücken, die ein vollständiges Verständnis der Karriere von Aljohani Ziyad einschränken.

  1. Erste Division (2022–23) Statistiken: Es existieren keine öffentlichen Spiel-Daten für seine Saison in der zweiten Liga. Diese Abwesenheit repräsentiert etwa 25 bis 30 Spiele, die entscheidend für seine Entwicklung und den Aufstieg in die höchste Spielklasse waren.
  2. Erweiterte Metriken: Öffentlich verfügbare erwartete Tore (xG), erwartete Assists (xA), progressive Pässe, Pressing, Abfangaktionen und Zweikampfquoten für die Saudi Pro League sind nicht zugänglich. FBrefs erweiterte Datenabdeckung für die Liga ist im Vergleich zu europäischen Wettbewerben begrenzt.
  3. Gehalt und Vertragsdetails: Finanzielle Konditionen werden nicht öffentlich bekannt gegeben, da saudische Vereine solche Informationen nicht veröffentlichen.
  4. Jugend-Länderspiele und -Tore: Genauen U-23-Einsatzzahlen und eine mögliche U-20-Beteiligung bleiben unbestätigt.
  5. Individuelle Auszeichnungen: Es gibt keine Aufzeichnungen über Ehrungen wie ‘Young Player of the Month’, ‘Team of the Season’ oder ähnliche Auszeichnungen.

Die Schließung dieser Lücken würde direkten Zugriff auf Vereinsarchive, Verbandsarchive oder spezialisierte Scouting-Datenbanken erfordern, die nicht öffentlich zugänglich sind. Solange solche Informationen nicht verfügbar sind, sollte das Profil als Synthese der führenden verfügbaren Forschung verstanden werden und nicht als definitive Darstellung.

10. Zukunftspfad: Szenarien für 2027–2030

Untersuchungen deuten darauf hin, dass Al-Johani während seiner besten Jahre, also im Alter von 24 bis 29 Jahren, bei Al-Ahli bleibt und dort 250 oder mehr Einsätze in Pflichtspielen sammeln könnte. In diesem Zeitraum prognostiziert die Analyse, dass er zu drei bis vier Saudi-Pro-League-Titeln und zusätzlich zwei bis drei AFC-Champions-League-Titeln beiträgt, was seinen Status als grundlegende Figur festigt. Er würde sich auf natürliche Weise vom Vizekapitän zum Kapitän entwickeln und die aktuelle Führungsgruppe als emotionalen und taktischen Anker der Mannschaft ablösen. Auf internationaler Ebene deutet die Entwicklung darauf hin, dass er 50 oder mehr A-Länderspiele für Saudi-Arabien bestreitet, dabei als Stammspieler beim Asien-Cup 2027 sowie bei den FIFA-Weltmeisterschaften 2030 und 2034 aufläuft. Sein Vermächtnis würde letztlich als der heimische Eckpfeiler von Al-Ahlis goldener Ära definiert – ein Spieler, der nie nach grüneren Weiden strebte, sondern Größe dort kultivierte, wo seine Karriere begann.

10.2. Szenario B: Der Inlands-Transfer (Plausibel)

Sollte die Mittelfeldtiefe von Al-Ahli durch Neuverpflichtungen oder aufstrebende Akademie-Absolventen überfüllt werden, könnte ein Inlandswechsel als logischer Schritt auftauchen, um seinen Rhythmus und seine Relevanz für die Nationalmannschaft zu bewahren. Vereine wie Al-Qadsiah, Al-Ettifaq oder ein wiedererstarktes Al-Ittihad würden ihm eine unangefochtene Stammrolle bieten, was seine Einsatzzeiten und seinen Einfluss in der Saudi Pro League maximiert. Historische Vorbilder stützen diesen Weg; Abdullah Otayf wechselte von Al-Ahli zu Al-Hilal und blühte auf, während Sami Al-Najei von Al-Nassr leihweise zu Al-Fateh ging, bevor er sich als regelmäßiger Stammspieler etablierte. Ein vergleichbarer, wohlüberlegter Wechsel könnte Al-Johani ermöglichen, während entscheidender WM-Qualifikationszyklen seine Topform zu bewahren und somit unverzichtbar für das Nationalteam zu bleiben.

10.3. Szenario C: Die europäische Leihe/Transfer (Geringe Wahrscheinlichkeit, Hohe Auswirkungen)

Eine herausragende Leistung beim Asien-Cup 2027 oder im Verlauf der WM-Qualifikation 2030 könnte das Interesse mittelmäßiger europäischer Ligen in Belgien, den Niederlanden, Portugal oder der Türkei wecken, wo Vereine häufig einen 25-jährigen defensiven Mittelfeldspieler mit Champions-League-Erfahrung suchen. Die Eigentümerstruktur von Al-Ahli unter dem Public Investment Fund könnte derartige Wechsel im Rahmen umfassenderer Spielerentwicklungs-Partnerschaften erleichtern und so eine Brücke zwischen dem saudischen FuÛall und dem europäischen Wettbewerb schaffen. Seit den 1990er-Jahren hat kein saudischer defensiver Mittelfeldspieler diesen Sprung erfolgreich gemeistert, doch Al-Johanis Profil – taktische Disziplin, positionsbezogene Intelligenz und Erfahrung in großen Spielen – macht ihn zu einem glaubwürdigen Pionier. Sollte dies eintreten, würde dieses Szenario nicht nur seine individuelle Obergrenze anheben, sondern auch eine neue Ära für den Export saudischer Spieler einläuten.

11. Fazit: Beantwortung der Frage

Ziyad Al-Johani ist ein 24-jähriger, in Dschidda geborener defensiver Mittelfeldspieler, dessen gesamte Profikarriere innerhalb der Struktur von Al-Ahli Saudi FC verlief. Nach seinem Eintritt in die Akademie des Vereins 2019 entwickelte er sich methodisch zum Stammspieler der ersten Mannschaft nach seinem Debüt 2021. Die Statistik weist 93 Einsätze in der Saudi Pro League aus, davon 59 Startelfeinsätze und 5.197 Spielminuten, bei vier Toren und zwei Vorlagen; sein Gesamtwettbewerbskonto beläuft sich auf 111 Spiele mit sechs Toren. Zu seinen Auszeichnungen zählen zwei Siege in der AFC Champions League Elite in den Spielzeiten 2024–25 und 2025–26, ergänzt durch den Gewinn der AFC U-23-Asienmeisterschaft 2022 mit der saudischen U-23-Nationalmannschaft. Auf seniorer internationaler Ebene debütierte er am 25. März 2025 gegen Japan in der WM-Qualifikation und kam seither zu 12 Einsätzen ohne Tor oder Vorlage. Der Höhepunkt war seine Nominierung in den endgültigen 26-Mann-Kader Saudi-Arabiens für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026, wo er die Rückennummer 16 in Gruppe H trug; obwohl er während des Turniers ungenutzter Ersatzspieler blieb, da die Mannschaft Vierte ihrer Gruppe wurde, hat die Nominierung selbst erhebliches Gewicht.

Dieses Profil verkörpert die erfolgreiche Schnittstelle von Vergangenheit und Zukunft des saudischen Fußballs: ein lokal entwickelter Talent, der den Abstieg seines Vereins erlebte, inmitten eines durch den Public Investment Fund finanzierten Zustroms globaler Superstars aufblühte, kontinentale Titel gewann und WM-Anerkennung erhielt – alles während er eine definierte, hochzuverlässige taktische Rolle erfüllte. Während das Land auf die Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2034 hinarbeitet, positioniert Al-Johanis Werdegang ihn als potenzielle Führungsfigur für das nächste Jahrzehnt des saudischen Fußballs, sowohl auf Vereinsebene als Mittelfeldanker von Al-Ahli als auch international als designierter Nachfolger des Kanno- und Al-Dawsari-Doppelpivots. Die Analyse bestätigt einen Spieler mit konstanter, wenngleich unspektakulärer Erstligaleistung; der kontextuelle Werdegang offenbart einen Athleten von ungewöhnlicher Resilienz, Anpassungsfähigkeit und institutionellem Wert.

Referenzen

  • 1. Zusammenfassung und Fazit: Ziyad Al-Johani Spielerprofil-Analyse (Saisondaten 2025-2026)